Bevor es in das ca. 35 Grad warme Wasser geht, haben Sie ein wenig Zeit, die bzw. den Praktizierende(n) kennenzulernen. Während eines Geprächs können Sie Fragen stellen und Ihre Wünsche äußern. Auch Befindlichkeiten und körperliche Beschwerden werden besprochen.

Danach gibt es für Sie nichts mehr zu tun.

Sie legen sich ins Wasser und bekommen bei Bedarf Auftriebshilfen (sog. Floats) an den Beinen befestigt. Diese verhindern das Absinken der Beine und entlasten somit den unteren Rücken, da die Beine nicht selbst gehalten werden müssen. Der Kopf wird vom Praktizierenden gestützt. Zusätzlich werden ggf. noch Kissen und Wassernudeln eingesetzt.

Mit Hilfe von sanften Dehnungen, Massagen, Gelenkmobilisationen, Wirbelsäulenarbeit, Shiatsu-Elementen, Wellenbewegungen u.v.m. lockert bzw. löst der Praktizierende Blockaden Ihres Körpers und bringt die Energien wieder zum Fließen. Ihre Atmung vertieft sich und es wird ruhig in Ihnen – ein Zustand tiefster Entspannung kann erreicht werden. Das Aussen verliert an Bedeutung, die anderen Menschen im Becken sind da, stören aber nicht im geringsten.

Nach Absprache besteht die Möglichkeit, diese Erfahrung auch unter Wasser zu machen (WasserTanzen). Dafür erhalten Sie eine Nasenklemme.

Am Ende der Session werden Sie nach und nach in eine sitzende Position gebracht und die Floats werden sanft von ihren Beinen entfernt. Sie werden vorsichtig an den Beckenrand angelehnt und Ihre Füße langsam wieder auf den Boden gestellt. Jetzt ist es für Sie an der Zeit, aus der Tiefenentspannung aufzutauchen und wieder auf eigenen Beinen zu stehen.

In einem Nachgespräch haben Sie die Möglichkeit, die Erfahrungen und Erlebnisse zu reflektieren. Vielleicht wollen Sie aber auch lieber schweigen. Es ist Ihre Entscheidung.

Zum Abschluß sollten Sie sich noch ausreichend Zeit und Ruhe zum Nachklingen im Palais Thermal gönnen.




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